Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Dienstagsfrage'

Die Dienstagsfrage, die keine ist

Donnerstag, 12. April 2007 13:05

Ich stricke, aber …
(führe diese Aussage nach eigenem Gutdünken weiter) LINK

Ich stricke, aber ich komme zurzeit überhaupt nicht dazu, darüber zu bloggen.

Thema: Dienstagsfrage, Stricken | Kommentare (0) | Autor: Annkari

Mottenschutz

Dienstag, 27. März 2007 7:43

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 13/2007

Mich würden mal Tipps interessieren, wie andere Strickerinnen oder Wollfreaks ihre wertvollen Schätze motten und ungeziefersicher machen.

Bei meinem inzwischen recht beachtlichen Vorrat an Wolle (alles quer durch den Gemüse- ähm Wollgarten) habe ich doch echt Angst vor unliebsamen Besuch. Und massiv Gift möchte ich nicht so gerne in meine Wohnung packen. LINK

Meine Wollvorräte lagern nach Farben sortiert in wiederverschließbaren Plastik-Gefrierbeuteln. Da haben weder Motten noch Staub eine Chance, und das Garn vertüdelt sich auch nicht so leicht.

Sollte ich tatsächlich mal irgendwo Ungeziefer entdecken, dann flöge das betroffene Garn sofort raus. Da fange ich gar nicht erst mit Einfrieren, Mikrowelle oder sonstigen Rettungsversuchen an.

*schauder* Kribbelt’s bei Euch auch schon?

Thema: Dienstagsfrage, Stricken | Kommentare (0) | Autor: Annkari

Wollgeschäft oder Versandhandel?

Dienstag, 20. März 2007 15:24

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 12/2007

Ganz konkret: Kauft Ihr neues Strickmaterial im Online-Versandhandel
oder in einem Laden? LINK

Sowohl als auch. :D

Bis vor Kurzem habe ich ja noch in einem Wollgeschäft gearbeitet, da habe ich natürlich auch selber viel Wolle gekauft. Hauptsächlich Lana Grossa Garne, aber auch das eine oder andere Sonderangebot von anderen Marken.

Im Geschäft kann ich mir die Wolle vorher ansehen, fühlen, Probestücke begutachten, mit den Angestellten und anderen Kunden über neue Projekte schnacken und so weiter. Das geht alles beim Online-Bestellen nicht.

Dafür ist die Auswahl im Internet deutlich größer: Lace-weight Garne zum Beispiel sind in den örtlichen Wollgeschäften praktisch nicht zu bekommen. Und wenn im Geschäft saisonbedingt nur Sommergarne liegen, bekomme ich online das ganze Jahr über alle Fasern angeboten.

Schade bloß, dass ich auf Internetbestellungen manchmal wochenlang warten muss. Und dann sah das Garn am Monitor doch ganz anders aus. Einkäufe aus dem Geschäft um die Ecke kann ich noch am selben Tag zu Hause verstricken, und in der Regel wechseln sie auf dem Nachhauseweg auch nicht die Farbe.

Preislich tun sich beide Arten des Wollvorrat-Vergrößerns meiner Erfahrung nach nicht viel. Die Versandkosten sind meist nicht besonders hoch; viele Online-Händler bieten außerdem ab einem gewissen Einkaufswert kostenlosen Versand an. Sonderangebote gibt es sowohl online als auch offline, man muss halt nur ein bisschen gucken.

Im Zweifel unterstütze ich lieber den lokalen Einzelhandel, vor allem, wenn es kleine mittelständische Unternehmen sind und keine Ketten. Denn das tolle Gefühl, in einem Raum voller Garne zu stehen, die Farben, Fasern und Gerüche auf mich wirken zu lassen und eine Weile lang in dieser Vielfalt der Möglichkeiten zu schwelgen, das gibt’s im Internet einfach nicht.

Thema: Dienstagsfrage, Stricken | Kommentare (1) | Autor: Annkari

Für wen strickst Du?

Dienstag, 6. März 2007 11:50

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 10/2007

Wieviel Prozent Eurer Modelle fallen unter:

  • Stricken um des Strickens Willen
  • Stricken, weil Du’s selbst brauchst
  • Stricken, weil ein Geschenk benötigt wird
  • Stricken, weil dir jemand einen Auftrag gibt
  • Stricken für einen guten Zweck?

Ich rolle das Ganze mal von hinten auf: Für gute Zwecke habe ich bisher noch nicht gestrickt, weil ich lokal noch keine Abnehmer gefunden habe. Diese ganzen Aufrufe zum Charity-Stricken, bei denen dann nicht dabei steht, an wen die Sachen letztendlich gehen, machen mich immer misstrauisch. Ich hatte schon einige Anfragen per E-Mail, ob ich da nicht Aktionen bewerben könnte im Blog oder auf meiner Webseite. Aber auf Nachfrage, was genau gebraucht wird und wo die Sachen abgegeben werden, kam nie eine Antwort.

Im Auftrag stricke ich nichts, weil das meiner Erfahrung nach den ganzen Ärger nicht wert ist. Viele Leute, die selbst nicht stricken, haben ja gar keine Vorstellung von dem Arbeitsaufwand, der dahinter steckt. Die wollen dann für wenig Geld ihnen auf den Leib geschnittene Designerstücke haben. Und hinterher entspricht es dann wohlmöglich doch nicht den überhöhten Vorstellungen? Nein, danke.

Geschenke stricke ich auch nur äußerst selten, und wenn, dann Socken. Das liegt hauptsächlich an meiner eigenen Unorganisiertheit: Geburtstage kommen ja (wie Weihnachten) immer so plötzlich, und dann werde ich oft nicht rechtzeitig mit dem Stricken fertig.

Also stricke ich praktisch nur für mich. Und dabei in der Regel, weil mir das Stricken Spaß macht. Natürlich kann ich die Sachen auch gebrauchen (kann man zu viele selbstgestrickte Socken haben?), aber ich überlege mir halt selten: “So, für die kommende Saison brauche ich zwei Tops und ein Schultertuch” und stricke die dann.

Meistens fällt mir eine originelle Anleitung oder ein schönes Garn ins Auge, und daraus entwickelt sich dann eine Idee, was ich als nächstes stricken könnte.

Wer unbedingt eine Antwort in Prozenten haben möchte, bitteschön:
92% Stricken um des Strickens Willen; 7% Geschenke; 1% Stricken, um neue Technicken auszuprobieren und 0% alles andere

Thema: Dienstagsfrage, Stricken | Kommentare (0) | Autor: Annkari

Wollsachen waschen

Dienstag, 27. Februar 2007 11:41

Die verstrickte Dienstagsfrage – 09/2007

Wie wascht ihr eure fertigen Werke?

Socken wasche ich meist in der Waschmaschine aber traut ihr euch das auch bei Pullovern? Und wascht ihr eure Socken per Hand?

Trocknet ihr die Pullover liegend oder hängt ihr sie auf? LINK

HandwäscheMeine Socken habe ich bisher noch fast alle aus waschmaschinenfester Sockenwolle gestrickt (z.B. Meilenweit, Regia oder Opal). Die wasche ich alle bei 40°C im Schonwaschgang. Selbst nach über zehn Jahren halten die sich alle noch prima: keine Löcher, kein Verschleiß, kein Verfilzen.

Die Merinosocken, die ich gerade stricke, werde ich aber wie empfohlen von Hand waschen.

Bei den Pullovern hängt es natürlich vom Garn ab, wie ich sie wasche. Einige aus Wolle-Acryl-Mischungen sind waschmaschinenfest und werden bei 30°C gewaschen. Zum Beispiel ein Pulli aus BASICS Quick von Lana Grossa hält sich schon seit einigen Jahren sehr gut mit dieser Methode.

Pullis aus empfindlicherem Material wasche ich in der Maschine im Wollwaschgang. Immer maximal zwei Pullover auf einmal, und mit höchstens einem Esslöffel Wollwaschmittel. Nicht schleudern, sondern vorsichtig in einem Handtuch die überflüssige Feuchtigkeit ausdrücken. Und dann im Liegen trocknen, allerdings nicht auf einem Handtuch!

Der Pullover weitet sich ja beim Waschen ein wenig. Das macht aber nix, denn die Wollfasern “erinnern sich” an ihre ursprüngliche Form und können sich prima wieder zusammenziehen, wenn man sie lässt. Auf einem Frotté-Handtuch schaffen sie das aber nicht, weil sie vom Frotté festgehalten werden. Deshalb trockne ich Pullis immer auf einem glatten Untergrund.

Wenn ich ganz sicher gehen will, ob ein Pulli den Maschinenwaschgang übersteht, wasche ich erstmal die Maschenprobe. Das ist sowieso eine gute Idee, weil man dann vor dem Stricken weiß, wie stark sich das Gewebe beim Waschen verändert, und das schon beim Stricken mit einplanen kann.

Von all dem abgesehen müssen reine Wollpullover sowieso nur ganz selten gewaschen werden. Wolle reinigt sich größtenteils von selbst. Normalerweise reicht es, den Pullover über Nacht an die frische Luft zu hängen.

Wer das mit dem Sebstreinigen nicht glauben mag: Ich hatte mal eine Jacke aus Wollfilz mit einem großen Fleck aus Motoröl. Da war mit Waschen eh nix zu retten. Nach einem Jahr war der Fleck komplett weg. Schafe gehen ja schließlich auch nicht in die Waschstraße. ;)

Thema: Dienstagsfrage | Kommentare (1) | Autor: Annkari

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 07/2007

Dienstag, 13. Februar 2007 15:53

Nehmt ihr regelmässig an Stricktreffs teil? Falls ja, was gefällt euch daran? Falls nein, gibt es in eurer Nähe keinen oder sind eure Erfahrungen damit nicht so toll? LINK

Was für ein Zufall, dass diese Frage gerade in dieser Woche kommt! Morgen gehe ich nämlich auf mein erstes Stricktreffen hier. Erstmal treffe ich mich nur mit ein paar Freunden, langfristig soll daraus dann ein öffentliches Treffen werden.

Wie so vieles andere auch mit Stricken in Gesellschaft einfach mehr Spaß – oder jedenfalls anders Spaß. Man kann sich über die Strickprojekte austauschen, gegenseitig Tipps geben, und sich überhaupt nett unterhalten beim Stricken. Und die Leute am Tisch gucken einen nicht so komisch an, wenn man im Café plötzlich das Strickzeug auspackt. ;)

Thema: Dienstagsfrage, Stricken | Kommentare (0) | Autor: Annkari

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 06/2007

Mittwoch, 7. Februar 2007 14:32

Ich bin gerade beim Sockenstricken. Dabei hab ich schon 2 verschiedene Bündchen probiert und bin etwas unsicher. Entweder die klassische 1M re und 1M li im Wechsel – Variante, oder 2M re und 2M li, oder was völlig anderes?

Wie macht ihr eure Bündchen und wieso gerade auf diese Art (außer die Anleitung will es so)? Welche Erfahrungen habt ihr mit den unterschiedlichen Varianten gemacht? LINK

Wenn ich nach dem Bündchen glatt rechts weiter stricke, nehme ich 2re, 2li als Bündchenmuster. Das ist schön elastisch und gefällt mir optisch besser als 1re, 1li.

Wenn ich allerdings den ganzen Schaft (und die Fußoberseite) im Rippenmuster stricke, dann nehme ich 3re, 1li, so wie bei den Socken, die ich aktuell gerade stricke:

Socken aus KnitPicks Memories

Thema: Dienstagsfrage, Stricken | Kommentare (6) | Autor: Annkari