Für Richi
Samstag, 28. Februar 2009 21:01
Richi, Du hast doch bald so ein Kardiertier, da willst Du die Handkarden doch gar nicht so schnell wieder haben, oder? *unschuldig flöt*
Thema: Spinnen | Kommentare (1) | Autor: Annkari
Samstag, 28. Februar 2009 21:01
Richi, Du hast doch bald so ein Kardiertier, da willst Du die Handkarden doch gar nicht so schnell wieder haben, oder? *unschuldig flöt*
Thema: Spinnen | Kommentare (1) | Autor: Annkari
Dienstag, 24. Februar 2009 10:35
Bei Ingrids Strickpraxis gibt es eine sehr anschauliche Anleitung zum Spannen von Lacetüchern. Die Idee mit dem Schweißerdraht gefällt mir sehr gut, ich fluche nämlich immer sehr bei dem Versuch, meine Tücher mit dutzenden von Stecknadeln möglichst gleichmäßig zu spannen. Jetzt muss ich nur noch ein Fachgeschäft für Schweißtechnik finden …
Thema: Stricken | Kommentare (4) | Autor: Annkari
Montag, 23. Februar 2009 7:42
Mein erstes Paar Socken aus handgesponnenem Sockengarn ist fertig:
Das Garn ist mein erster Versuch, ein Cablé-Garn zu spinnen, noch ziemlich locker und fluffig. Die Socken sind sehr kuschlig und warm, ideale Sofasocken. Ich bin gespannt, ob sie sich ob des Nylon-Mangels im Garn wirklich schneller durchlaufen.
| Anleitung: | Cable Twist Socks (auf Englisch) von Adrian Bizilia |
| Material: | Cablé-Garn aus BFL von Flawful Fibers, handgesponnen |
| Farbe: | Buttercream Confection |
| Nadelstärke: | 3 mm |
| Verbrauch: | ca. 85 g |
Thema: FO (Fertiges), Socken, Stricken | Kommentare (10) | Autor: Annkari
Freitag, 20. Februar 2009 7:25
Hier um die Ecke gibt es einen kleinen See, um den herum man gemütlich spazierengehen, joggen oder auf den Bänken die Beine baumeln lassen kann. Aber heute ist an meiner Lieblingsbank irgendwas anders als sonst.
Das muss ich mir mal näher ansehen.
Komisch, was das wohl ist?
Ein Fisch auf dem Trockenen? Ach nein, er schwimmt ja in blauen Wogen. Aus dem See kommt er dann wohl nicht, das Wasser schimmert hier eher schmutziggrau als leuchtend türkis.
| Anleitung: | Here Fishy, Fishy, Fishy (auf Englisch) von Jenniver Reeve und Easy Ripple Afghan (auf Englisch) von SusanB |
| Material: | Twister Curly 8 von Kurtenbach |
| Farbe: | 69 (türkis) |
| Farbe: | 61 (hellblau) |
| Farbe: | 24 (natur) |
| Nadelstärke: | 3,5 mm |
| Verbrauch: | ca. 50 g |
| Materialpreis: | 5,85€ (für 3x 50 g) |
Nachtrag: Der Fisch bleibt am See, als textiles Grafitto. Der ist auf jeden Fall hübscher als alles, was da in die Bank gekratzt wurde.
Thema: FO (Fertiges), Häkeln | Kommentare (6) | Autor: Annkari
Donnerstag, 19. Februar 2009 7:24
Nach ihrem Interview mit Elemmaciltur veröffentlicht die ZEIT jetzt auch einen Artikel übers Stricken: An der Nadel.
Jetzt, wo sich endlich auch Männer an die Nadeln trauen, ist unser Hobby auf einmal nicht mehr “in etwa so cool wie eine Scheibe Graubrot” sondern hip, schick und interessant. Klar, wenn Männer was machen, muss ja was dran sein.
Der Artikel spult die üblichen Klischees ab und vergisst nicht zu erwähnen, dass das Stricken von jeher eigentlich Männersache war. (Wer echtes Interesse an der Geschichte des Strickens hat, schaut sich mal No Idle Hands: The Social History of American Knittingund A History of Hand Knitting
an.)
Auf der zweiten Seite wird immerhin Ravelry erwähnt. Wer immer noch keinen Ravelry-Account hat: husch, husch! Im Moment wartet man nur noch 3-4 Tage auf die Einladung, und es gibt unglaublich viele schöne kreative Dinge zu entdecken.
Ich geh dann mal wieder heim, meinen strickenden Mann beim Ausüben dieser “urmännlichen Technik” bewundern.
Thema: Stricken in den Medien | Kommentare (3) | Autor: Annkari
Mittwoch, 18. Februar 2009 10:10
Habt Ihr Euch schonmal gefragt, warum die Garne von Schachenmayr “nomotta” im Namen haben? Dank eines Beitrags der Kaltmamsell (Herzlich Willkommen in der Strickblogfraktion!) hab ich’s jetzt auch endlich begriffen: nomotta = keine Motten!
Die Werbeanzeige mit den mottenzerfressenen Puppenklamotten ist wirklich gruselig – vor allem, wo mich die Biester doch im letzten Jahr persönlich heimgesucht haben. Diese mottensicher ausgerüstete Wolle wäre trotzdem nichts für mich. Erst dachte ich ja, die hätten ganz stolz ihr erstes Polytierchen-Garn so beworben (so ähnlich, wie auf Weingummis gerne mal “fettfrei” steht), aber Polyacrylfasern gibts erst seit 1941, und das Schachenmayr-Buch stammt aus dem Jahr 1936.
Neugierig geworden habe ich mich ein bisschen durchs Internet gewühlt und folgendes gefunden: Das Verfahren zum mottensicheren Ausrüsten von Garnen in der Textilindustrie heißt Eulanisieren, nach dem chemischen Wirkstoff Eulan. Dass die Nomotta-Garne tatsächlich mit diesem Zeug für Motten ungenießbar gemacht wurden, sieht man auf diesem Werbeschild mit der Aufschrift: “Schachenmayr NOMOTTA Wolle - Mottensicher durch Eulan”.
Ob das Zeug nur für Motten giftig oder auch für unsereinen nicht ganz ungefährlich ist, weiß ich nicht so genau, jedenfalls wird es seit den 80er Jahren nicht mehr hergestellt. Bleibe ich also bei meinen Lavendelsäckchen und dem regelmäßigen Stash-Auslüften zur Mottenvorsorge.
Thema: Stricken | Kommentare (2) | Autor: Annkari
Dienstag, 17. Februar 2009 7:14
Ja, Ihr seht richtig, ein ganzer Beitrag nur über eine Maschenprobe. Maschenprobenverweigerer können allerdings beruhigt sein, eigentlich geht es hier nämlich ums Spinnen und Zwirnen. Genauer gesagt um die Frage “Wieviel Drall ist zuviel?”
Letzte Woche habe ich aus ein paar Resten BFL auf meiner Spule ein 3-fädiges Garn navajo-gezwirnt, zu Testzwecken mit deutlich mehr Drall als üblich. Vor dem Waschen sah das Garn hoffnungslos überdreht aus, nach dem Waschen war der Strang erstaunlich ausgeglichen und der Faden schön weich.
Blieb noch die Frage, wie sich das Garn beim Stricken benimmt: hält es die Form, oder verzieht sich das Gestrickte und gibt dem Ausdruck freeform eine ganz neue Bedeutung?
Hier kommt die Maschenprobe ins Spiel. Gestrickt mit Nadelstärke 2,25 mm sah das Ganze vor dem Waschen so aus:
Ein bisschen krumpelig, und im oberen Teil schmaler als unten (das liegt hauptsächlich daran, dass der Faden dort dünner war, ich spinne nämlich noch nicht so fürchterlich gleimäßig).
Die Maschenprobe habe ich dann auch nochmal gewaschen und anschließend ganz normal trocknen lassen (also nicht aufgespannt). So sieht das Ergebnis aus:
Sieht doch ganz ordentlich aus, oder? (Von den Fehlern im Lochmuster mal abgesehen, *hüstel*).
Fazit: Gesponnenes Garn muss nach dem Zwirnen nicht direkt als gerade hängender Strang von der Spule hüpfen — vor allem, wenn die Einzelfäden vor dem Zwirnen eine Weile geruht haben. Das Waschen reaktiviert den Spinndrall der Einzelfäden und gleicht einen Teil des Spinndralls wieder aus.
Gerade bei Garnen, die später nicht pillen sollen und stärkeren Belastungen ausgesetzt sind (z.B. Sockengarn) lohnt sich ein bisschen Extra-Drall.
Thema: Stricken | Kommentare (3) | Autor: Annkari