100% Katzmir
Ich werde ja gelegentlich gefragt, ob ich nicht die Katzen- oder Kaninchenhaare von stolzen Haustierbesitzern verspinnen möchte. Was ich davon halte, habe ich hier schon mal beschrieben: Stroh zu Gold. (Kurzfassung: Nein, danke!)
Neugierig, wie das Ganze wohl fertig und verstrickt aussieht, bin ich natürlich trotzdem. Deshalb habe ich mich auch sehr über diesen Fernsehmitschnitt von Tichiro gefreut:
Da geht es um eine Katzenbesitzerin, die die Haare ihres Perserkaters verspinnen lässt und eine Strickjacke daraus strickt. Mein Fall ist das ja nicht, aber schlechter als so manches moderne Effektgarn sieht die Katzenwolle nun auch nicht aus.
Bei meinen beiden kurzhaarigen Fellnasen komme ich jedenfalls bestimmt nicht auf die Idee, irgendwas zu verspinnen:

Donnerstag, 3. Januar 2008 16:46
Ich habe das auch gesehen und finde das Endergebnis doch eher abschreckend (ebenso wie viele Effektgarne…). Das geht sicher besser, aber ich finde die Vorstellung von Katzen- oder Hundehaarpullovern irgendwie auch eklig.
Viele Grüße
Jinx
Donnerstag, 3. Januar 2008 18:18
Das hab ich auch schon mal irgendwann gesehen und dachte mir nur, dass das Aussehen des Garns vielleicht nicht unbedingt an der Katze sondern der Spinnerin liegt? ;D
Oooch deine beiden sind aber auch putzig, und schon sooo schön gefärbt… Noro oder handegefärbt? ;D
Aber Kurzhaar stelle ich mir dann allerdings wirklich stressig zu spinnen vor ;D
Freitag, 4. Januar 2008 20:16
Oh wie niedlich! Vielleicht bitte auch mal ein Portraitfoto???
Liebe Grüsse von der
Garnprinzessin
Samstag, 8. Mai 2010 12:07
Die 7 Knäuel á 100 Gramm die mein Sohn nun liegen hat sind beste ,weiche Perserwolle im Wert von 140,- Euro und alles andere als eklig.
Tierfasern und Tieredelfasern lassen sich ab 3cm Länge zu Wolle verspinnen. Schafwolle ist dagenen fast nur wie ein Ako pads (die Schleifstahlwolle zum putzen).Es gibt weicheres ,das viel dünner ist und noch wärmer .
Wie Alpake ,Kaschmir und eben Katzen und Hundewolle.
Wolle von Ziegen, kamelen, Hasen, katzen war schon immer wertvoll.
Im gegensatz zum Katzenfell bei Rheuma ist das notwendige auskämmen bei langhaarrassen von dem Erfolg belohnt, das Material eben nicht wegzuschmeißen, sondern zu verarbeiten. Und läßt das Tier am Leben. Bei uns hier sowieso. Aber wo anders bzw früher , möchte ich nicht wissen wie oft zu solchen Zwecken den Tieren das Fell über die Ohren gezogen wurde. So ist das auskämmen ,damit die Tiere nicht verfilzen eine für das Tier angenehme Pflege die noch danach ein feines, wolliges Ergebnis hat.
Samstag, 8. Mai 2010 12:13
Nachtrag wegen Video oben :
Und die ist gleichmäßig wie gekaufte, zweifädig verzwirnt! Nicht wie im Beitrag als Effektgarn versponnen so das es eine unförmige ,dicke Weste gibt.
Samstag, 28. Januar 2012 16:07
Hallo ich bin auch Spinnerin
und Katzenwolle habe ich auch schon versponnen,.in dem Film sieht man das der Faden einfädig ist…und die Katzenbesitzerin hat um eine stabilität des Fadens zu erreichen ein anderes Garn mit gestrickt,..Katzenwolle ist auf alle felle sauberer wie Schafs.-Alpakawolle,.sie ist von der Faser her wie bei einem Angorakaninchen,.und hat eine wärmende Eigenschaft,..wer sich vor den Haaren ekelt,sollte mal daran denken was alles mit der Maschinell versponnen wolle gemacht wird,.in welch chemischen Mitteln sie gebadet wird,..wenn ich Tierhaare verspinne ist sie zweifädig und kann verschieden Stärken haben,.