Mottenalarm!

Das habe ich gestern aus der Waschmaschine gezogen:

Mottenfraß?

Sieht doch verdächtig nach Mottenfraß aus, oder? Ich meine auch eine Mottenlarve unterm Bett gefunden zu haben (da, wo auch eine löchrige Wollsocke lag). Bei sowas gerate ich ja dezent in Panik.

Zumal ich neulich erst gelesen habe, dass man gegen Motten, wenn sie denn erstmal da sind, eh nix mehr ausrichten kann. Haben Leute heraus gefunden, die sich in Museen um die Erhaltung von Textilien kümmern, denen glaube ich erstmal mehr als den ganzen Einfrieren/in die Mikrowelle packen/bei Vollmond besprechen-Tipps aus dem Internet.

Also kontrolliere ich jetzt erstmal sämtliche Wollsachen und -vorräte auf Mottenbefall und bemühe mich, dabei nicht in hysterische Schreikrämpfe zu verfallen.

Das Loch an dem Pullover ist zum Glück an einer unsichtbaren Stelle unter dem Rollkragen. *dreikreuzemach*

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Autor: Annkari
Datum: Dienstag, 27. November 2007 10:51
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Stricken

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8 Kommentare

  1. 1

    Vielelicht hast du aber auch Glück und ein Reissverschluss, ein BH Hagken oder ähnlcihes haben dieses Loch verursacht, falls sowas mit in der Wäsche war. UndKontrolle ist in jedem Fall gut.
    Wünsche dir einen Einzelfall.
    LG Iris

  2. 2

    Ich sag nur: Hormonfallen

    Ein Bekannter von mir hatte auch Motten, eingeschleppt durch die Schaffelle seines Mitbewohners. Er hat dann Hormonfallen gekauft und die Motten waren ziemlich schnell hinueber. Vor allen Dingen kann man damit auch feststellen, ob man wirklich Motten hat. Ist zwar Chemie, aber bei Selbstgestricktem versteh ich jedenfalls keinen Spass :-(

    Vielleicht hast Du ja Glueck und es war doch nur die boese WaMa.

    Liebe Gruesse
    Andrea

  3. 3

    Ja. Hormonfallen. Definitiv eine gute Sache. Ansonsten.. Keine Ahnung. Viel Glueck jedenfalls…

  4. 4

    Die Pheromon-Fallen fangen nur die Männchen. Aber es reduziert den Befall. Relativieren muss ich die Aussage, dass man dann eh nix mehr machen kann: Man muss dann eben Pestizide einsetzen, d.h. die bekannten Mottenpapiere oder Nexalotte-Säckchen nehmen. Dann klappt das schon. Aber nicht öno!
    Grinsegrüße
    Angela

  5. 5

    ÖKO, meine ich…tsss

  6. 6

    Hi,
    gegen Motten hilft generell schon das Einfrieren. Museumsstücke packt man halt nicht einfach so zwischen Packeis…. Aber Socken und Pullis vertragen das durchaus. Man sollte die Dinger ruhig eine Weile drin lassen. Noch besser ist aber eine Kombination aus verschiedenen Dingen:
    Nie über längere Zeit getragene Stücke einfach liegenlassen. D.h. am Ende des Winters alles waschen. Immer mal wieder Bewegung in den Schrank bringen, Motten machen es sich gern gemütlich und hassen Rumpumpelei.
    Wenn der Befall da ist: Waschen! (Vorher ruhig die Stellen fixieren, damit nix aufgeht). Mottenfallen kaufen. Putzen und aufräumen, v.a. in unmittelbarer Umgebung des Befalls. Die Viecher können auch an Regalbrettern hängen oder in deinem Fall unterm Bett verharren, bis Ruhe einkehrt ;-)
    Was man grad nicht waschen kann: Einfrieren.
    Wie auch immer, ich hatte nie den Eindruck, dass man Motten nicht kleinkriegt. Also nicht den Mut verlieren.
    Schönen Advent.
    Rebekka

  7. 7

    [...] Puppenklamotten ist wirklich gruselig – vor allem, wo mich die Biester doch im letzten Jahr persönlich heimgesucht haben. Diese mottensicher ausgerüstete Wolle wäre trotzdem nichts für [...]

  8. 8

    Die ganzen Mottenfallen nützen langfristig nicht wirklich viel!
    Entweder alles in die Chemiereinigung und die Wohnung einige Tage unter Gift setzen, sehr ungesund, oder Ihr besorgt euch Schlupfwespen und wenn möglich noch ein paar Weber-Spinnen!
    Nach 2 Wochen ist das Thema durch!!!!!!!!

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