Myne Fru de Ilsebill, will nich so, as ik wol will

Was dem Fischer seine Frau, das ist mir die Merinowolle: Die will nämlich überhaupt nicht so, wie ich wohl will.

Während des Spinnens und Zwirnens bin ich noch fest davon ausgegangen, dass ich daraus einen Lochmusterschal stricken würde. Irgendein einfaches Ajourmuster, in dem die Grüntöne schön zur Geltung kommen, vielleicht was mit Blättern oder so.

Als ich dann ein Lochmuster nach dem anderen ausprobiert und wieder verworfen hatte wurde mir langsam klar, dass die Wolle wohl ihre eigenen Vorstellungen davon hat, wie sie verstrickt werden will. Nämlich ohne Löcher, und mit möglichst dünnen Nadeln. Da blieb mir zu guter Letzt nichts anderes übrig, als eine Socke anzuschlagen.

Green Sock: toe

toe-up | Magic-Loop | glatt rechts | 64 Maschen | 2,5 mm Nadeln

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Autor: Annkari
Datum: Freitag, 17. August 2007 18:00
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Socken, Stricken

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3 Kommentare

  1. 1

    Mei, des is ja scheeee!

  2. 2

    Wunderschoen. Schon komisch, dass es mich freut einen Sockenanfang zu sehen. Ich habe heute abend meine Socke von meiner gesponnenen Wolle fertig gemacht. Ist ja auch in allerhand Gruentoenen. Macht soviel Spass mit der eigenen Wolle zu stricken, manchmal muss man halt auf die Wolle hoeren, was sie werden will. ;o)

  3. 3

    Naja, eine Socke ist ja nicht das Schlechteste, was aus Wolle so werden kann ;-)
    Und so richtig schöne grüne Kuschelsocken, das hat die Wolle sich doch fein ausgedacht. Mir gefällts, meine Merino hängt auf der Spule rum…
    LG Iris

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