Meer und Watt
Am Sonntag waren wir in Dangast, haben leckeren Rhabarberkuchen gegessen und uns auf dem Deich den Wind um die Nase wehen lassen. Dabei wurden wir äußerst misstrauisch beäugt:
Das Meer war grad nicht da, dafür aber viel Watt.
Der braune Schlick hat mich farblich ein bisschen an die Merinowolle erinnert, die ich im Moment verspinne. Beim Schneeschaf habe ich im Juli nämlich nicht nur Seidengarn und Sockenwolle gekauft, sondern auch handgefärbtes Kardenband in leuchtenden Blau- und Brauntönen.

Das verspinne ich am Spinnrad gerade zu ganz dünnen Fäden, die ich dann navajo-zwirne. Das ist wie Luftmaschenhäkeln, nur etwas hakeliger. Mal schauen, was später draus wird. Im Moment hängen die Stränge noch dekorativ überm Kronleuchter.


Freitag, 31. August 2007 20:16
Ich mag die Farbtoene von deinem neuen Garn. Navajo plying habe ich zeimal gemacht, und es war immer STress pur. Deins sieht schon ganz toll aus.
Freitag, 31. August 2007 22:53
*schnief* du machst mir wieder Lust auf Urlaub…
Das rauhe Meer und dann am Spinnrad…. ist bestimmt schööööönnn..
Sehr schöne Farbkombi… vielleicht en Herbstpullunder??
ganz ganz liebe wollige Grüsse
das Wollferkelchen….
Samstag, 1. September 2007 13:10
@Monika: Echt, Du findest das stressig? Ich finde Navajo-Plying total entspannend, wenn man erstmal einen Rhythmus gefunden hat. Ich musste mich am Anfang nur zwingen, gaaanz laaangsaam zu treten.
@Wollferkelchen: Leider habe ich insgesamt nur 100g von dem Merino … Entweder wirds ein Kinderpullunder oder ein Schal, mal gucken.
Sonntag, 2. September 2007 11:48
Dein Garn sieht wirklich sehr ansprechend aus. Ich bin gespannt, was daraus werden wird.
Schafe sind doch was Tolles, nicht wahr (und Dein Foto von denselben ist sehr lustig, wie ich finde)?
Viele Grüße
Jinx