Meer und Watt

Am Sonntag waren wir in Dangast, haben leckeren Rhabarberkuchen gegessen und uns auf dem Deich den Wind um die Nase wehen lassen. Dabei wurden wir äußerst misstrauisch beäugt:

Schafe in Dangast

Das Meer war grad nicht da, dafür aber viel Watt.

Boot im Watt

Der braune Schlick hat mich farblich ein bisschen an die Merinowolle erinnert, die ich im Moment verspinne. Beim Schneeschaf habe ich im Juli nämlich nicht nur Seidengarn und Sockenwolle gekauft, sondern auch handgefärbtes Kardenband in leuchtenden Blau- und Brauntönen.

Handgefärbtes Kardenband

Das verspinne ich am Spinnrad gerade zu ganz dünnen Fäden, die ich dann navajo-zwirne. Das ist wie Luftmaschenhäkeln, nur etwas hakeliger. Mal schauen, was später draus wird. Im Moment hängen die Stränge noch dekorativ überm Kronleuchter.

Meer und Watt

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Autor: Annkari
Datum: Donnerstag, 30. August 2007 15:10
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Spinnen

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4 Kommentare

  1. 1

    Ich mag die Farbtoene von deinem neuen Garn. Navajo plying habe ich zeimal gemacht, und es war immer STress pur. Deins sieht schon ganz toll aus.

  2. 2

    *schnief* du machst mir wieder Lust auf Urlaub…

    Das rauhe Meer und dann am Spinnrad…. ist bestimmt schööööönnn..
    Sehr schöne Farbkombi… vielleicht en Herbstpullunder??

    ganz ganz liebe wollige Grüsse
    das Wollferkelchen….

  3. 3

    @Monika: Echt, Du findest das stressig? Ich finde Navajo-Plying total entspannend, wenn man erstmal einen Rhythmus gefunden hat. Ich musste mich am Anfang nur zwingen, gaaanz laaangsaam zu treten.

    @Wollferkelchen: Leider habe ich insgesamt nur 100g von dem Merino … Entweder wirds ein Kinderpullunder oder ein Schal, mal gucken.

  4. 4

    Dein Garn sieht wirklich sehr ansprechend aus. Ich bin gespannt, was daraus werden wird.
    Schafe sind doch was Tolles, nicht wahr (und Dein Foto von denselben ist sehr lustig, wie ich finde)?

    Viele Grüße
    Jinx

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