Zopfmustermütze

Das Blöde an handgesponnenem Garn ist, dass man erstmal nur sehr wenig davon hat. Mein erstes richtiges Knäuel aus Wolle vom deutschem Milchschaf wog nur knapp 80 g. Da kann man nun nicht so fürchterlich viel mit anfangen, vor allem, wenn man eigentlich schon genug Mützen und Schals hat.

Aber zum Muster ausprobieren ist das eigentlich genau das Richtige, und das habe ich dann auch mal gemacht. Eine Mütze mit Zopfmuster ist dabei herausgekommen. An dem Muster muss ich noch ein bisschen feilen, aber für den ersten Versuch gefällt sie mir schon ganz gut.
Mütze aus handgesponnenem Garn

Weil ich das Garn aus ungewaschener Wolle gesponnen hatte, ist noch ziemlich viel Lanolin drin – die Mütze hält also auch bei Regen schön trocken (und warm). Das hat meinem Mann so gut gefallen, dass er sich die Mütze direkt selbst unter den Nagel gerissen hat. Dabei könnte er sich sowas eigentlich auch selber stricken (wie man z.B. hier sieht).
Mein Mann mit Mütze

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Autor: Annkari
Datum: Freitag, 3. August 2007 19:50
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2 Kommentare

  1. 1

    Hallöchen…

    ich bin ganz überwältig wie schön dein Garn aussieht, ganz zu schweigen von der Mütze…. heute waren mein Männe und ich auch auf den Spuren von Wolle .. wie habe eine riesen Herde von Schafen getroffen…. das gäbe Spinnwolle…aber sie wird für Dämm-Material verbraucht.. ist das nicht schrecklich..

    Übrigens hast du vollkommen Recht … Also selbst ist der Mann…
    aber ich wäre soooo froh wenn mein Finanzminister auch so ein Talent hätte….

    ganz ganz liebe wollige Grüsse
    das Wollferkelchen

  2. 2

    [...] Erinnert Ihr Euch noch an meine Zopfmustermütze? Die hatte ich im August aus selbst gesponnener Wolle gestrickt; das Muster ist beim Stricken entstanden. [...]

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