Strickmasche

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Spinnwörterbuch

english This is a work in progress! If you’re looking for a translation that’s not listed here, please drop me a line in the comments, and I’ll add it as soon as I can. You can also check the Knitting Dictionary.

deutsch Dieses Wörterbuch ist noch in Arbeit! Wenn Du nach einem bestimmten Ausdruck suchst, der hier noch nicht übersetzt ist, hinterlasse mir doch bitte eine Nachricht in den Kommentaren. Außerdem gibt es noch das Strickwörterbuch.

English Deutsch
A
acrylic das Acryl
alpaca das Alpaka
alternately (alt) abwechselnd (abw)
approximately (appr) ungefähr
B
batt  
bobbin die Spule
ball (of yarn) das (Woll-)Knäuel
bamboo Bambus
bead die Perle
to begin (beg) anfangen
beginning der Anfang
between (bet) zwischen (zw)
bobbin die (Garn-)Spule
to break off/ break yarn das Garn/ den Faden abschneiden
C
to card  
camel das Kamel(haar)
cashmere der Kaschmir
to chain-ply  
centimeter (cm) der Zentimeter (cm)
[1cm = 0,39″]
to continue (cont) weiter machen
cotton die Baumwolle
cotton boll  
colour/ color die Farbe
colourway der Farbverlauf
contrasting colour (cc) die Kontrastfarbe
D
distaff der Spinnrocken
double drive  
double-treadle  
dropspindle die Handspindel
drum carder  
to dye färben
E
eyelash yarn das Fransengarn
F
flyer der Spinnflüger
fleece das Vlies
fiber (Br. E. fibre) die Faser
felting/ fulling das Filzen
finishing die Fertigstellung
following (foll) nächste(r), folgende(r)
G
(in the) grease  
gram(s) (g) Gramm (g)
H
half hitch der Halbschlag
I
inch („)
[1“ = 2,54cm]
der Zoll
including (incl) inklusive (inkl)
instructions (inst) Anweisungen
K
L
locks  
lace Spitze
lace-weight yarn sehr dünnes Garn zum Spitze stricken
linen das Leinen
M
maiden  
mother-of-all  
merino der Merino
microfibre die Mikrofaser
millimeter(s) (mm) der Millimeter (mm)
multiple of (mult) ein Vielfaches von
N
nylon das Nylon
P
park and draft  
to ply verzwirnen
R
roving  
rayon die Viskose
to run (re: color/dye) ausbluten, ausfärben
to repeat (rep) wiederholen (wdh)
ribbon yarn das Bändchengarn
S
spinning wheel das Spinnrad
sliver  
single-treadle  
scotch tension  
second cuts  
silk die Seide
skein der Wollstrang
(yarn) stash der (Garn)vorrat
T
twist der Drall
tencel  
V
VM (vegetable matter?)  
W
wool die Wolle
wooly winder  
wool die Wolle
work in progress (WIP) Projekt in Arbeit
worsted weight Garnstärke: 16-20M auf 10cm
Y
yarn das Garn

Spinnradhersteller

Einleitung

Zopfmuster in NahaufnahmeDu hast ein kompliziertes Muster gestrickt und willst jetzt Fotos davon machen, um es der Welt im Detail vorzuführen? Wenn du einfach drauf los fotografierst, kommt dabei vermutlich ein unscharfes Foto heraus, das der wahren Schönheit des Strickstücks kaum gerecht wird.

Um gute Nahaufnahmen von Strickprojekten zu machen, müssen wir uns ein wenig mit dem Bereich Makro-Fotografie auseinander setzen. Makro-Aufnahmen sind besonders detaillierte Nahaufnahmen. Du brauchst keine professionelle Kameraausstattung, um gute Makro-Aufnahmen zu machen. Bloß ein paar alltägliche Gegenstände, die du vielleicht schon zur Hand hast oder zumindest günstig besorgen kannst.

Zubehör


Lichtkasten

Ein Lichtkasten erlaubt es dir, das Licht zu streuen und damit beim Fotografieren bessere Ergebnisse zu erzielen. Professionelle Fotografen benutzen aufwändigere Schirme, aber für unsere Zwecke reicht dieser selbst gebastelte Lichtkasten.

Material

Lichtkasten: Material

Bastelanleitung

  1. Schneide an drei Seiten des Kartons große Quadrate aus, sodass an den Rändern noch 3-5cm stehen bleiben
  2. Klebe Pauspapier (oder Stoff) über jede der offenen Seiten
  3. Klebe den weißen Plakatkarton innen oben in die Box, als Hintergrund für die Fotos

Lichtkasten: Seiten ausgeschnitten   Lichtkasten von innen   Lichtkasten von außen

Beleuchtung

Für das Ausleuchten des Kastens gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, welche Lampen du zur Hand hast. Man muss sich nicht unbedingt Blitzgeräte oder eine Sonderausstattung zulegen. Wenn du dich näher mit dem Thema Fotografie beschäftigen willst, kann eine spezielle Ausrüstung sinnvoll sein, aber hier geht es erstmal nur um einen günstigen Weg, gute Nahaufnahmen zu machen.

Unser Ziel ist es, alles Licht durch das Papier (oder den Stoff) zu streuen. Wenn du nicht mit einem externen Blitz arbeitest, solltest du den eingebauten Blitz der Kamera ausschalten. Wenn du den externen Blitz benutzt, dann richte ihn von außen auf den Lichtkasten.

ohne Blitz fotografiert: mit Blitz fotografiert:
Maschenprobe ohne Blitz fotografiert Maschenprobe mit Blitz fotografiert


Die Beleuchtung kann beim Fotografieren das Ergebnis stark beeinflussen. Am besten probierst du verschieden Orte für die Lichtquelle aus, eventuell versuchst du es auch mit verschiedenen Glühbirnen, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

Stativ

Ein Stativ ist für diese Art der Fotografie unerlässlich. Als Mensch kannst du die Kamera einfach nicht ruhig genug halten. Wenn Du kein Stativ hast, solltest du dir eins besorgen. Falls du dir keins leisten kannst, tut es auch ein Stapel Bücher oder eine Tischoberfläche in der richtigen Höhe. Damit hast du aber nicht soviel Kontrolle über die Kamera wie mit einem Stativ.

Kamera-Einstellungen

Makro-Modus

Der Makro-Modus (meistens durch eine Tulpe symbolisiert) erlaubt es dir, sehr nah an dein Motiv heranzugehen und trotzdem scharfe Bilder davon aufzunehmen. Wenn du den Makro-Modus nicht benutzt, wirst du das Maschenbild nicht richtig erkennen können.

Makro-Modus an:
Maschenprobe ohne Blitz fotografiert

Makro-Modus aus:
Maschenprobe ohne Makro-Modus aufgenommen

In der Bedienungsanleitung deiner Kamera steht, wie du den Makro-Modus einschaltest. Anleitung verloren? Die meisten Kamerahersteller stellen ihre Anleitungen mittlerweile online zur Verfügung. Geh einfach auf die entsprechende Webseite und suche anhand der Modellnummer nach deiner Kamera. Oder geh zum Fotofachhändler vor Ort, der kennt sich normalerweise auch mit so etwas aus.

Manuelle Einstellungen

Bestimmte Aspekte lassen sich an vielen Kameras manuell einstellen. Am interessantesten ist für uns der Weißabgleich.

Beim Weißabgleich sagen wir der Kamera, welche Art von Lichtquelle wir benutzen, damit die Farben möglichst naturgetreu wiedergegeben werden. Ist es ein sonniger Tag, bewölkt, oder fotografieren wir drinnen? Weil wir drinnen sind und künstliches Licht benutzen, stellen wir die Kamera auf Kunstlicht ein (meistens durch eine Glühbirne gekennzeichnet).

Auch hier kann ein Blick in die Bedienungsanleitung weiter helfen. Die meisten Digitalkameras bieten neben dem automatischen Weißabgleich verschiedene Einstellungen je nach Lichtquelle an. Wenn die Farben auf deinen Fotos von den wirklichen Farben abweichen, probiere einfach ein paar Einstellungen aus, bis die Farben wieder stimmen.

Weißabgleich auf Kunstlichtquelle eingestellt:
Maschenprobe ohne Blitz fotografiert

automatischer Weißabgleich:
Maschenprobe mit automatischem Weißabgleich aufgenommen

Selbstauslöser

Benutze den Selbstauslöser deiner Kamera. Selbst mit einem Stativ kann das Foto noch durch das Drücken des Auslösers verwackeln. Mit dem Selbstauslöser hört die Kamera auf zu wackeln, bevor das Foto aufgenommen wird. Bei vielen Kameras kann man die Verzögerungszeit einstellen, sodass du nicht immer 10 Sekunden vor jeder Aufnahme warten musst. (Bei meiner Kamera sind es zwei Sekunden.)

Fotos von Maschenproben

Maschenproben fotografiert man am Besten senkrecht, indem man sie auf einem stabilen Hintergrund feststeckt.

  1. Benutze ein rechteckiges Stück Schaumstoff aus dem Bastelgeschäft
  2. Bedecke es mit einem Stück schwarzen oder grauen Filz, damit die Maschenprobe eine passende Hintergrundfarbe hat.
  3. Befestige die Maschenprobe mit Stecknadeln

Maschenprobe auf mit Filz bespanntem Schaumstoff

Ergebnis

So sieht der fertige Aufbau aus:

fertiger Lichtkasten

Quelle:
How to Take Detailed Photos of your Knitting von E B
Aus dem Englischen übersetzt von Annkari.

Lizenz: Attribution-ShareAlike 2.5
Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen

kostenlose Strickanleitungen | Tipps & Tricks | Strickwörterbuch

Fallmaschen sind eigentlich ganz einfach zu stricken: Für eine Fallmasche wird ein einfacher (oder doppelter oder dreifacher) Umschlag gearbeitet, je nachdem, wie lang die Fallmaschen werden sollen.

In der folgenden Reihe wird der Umschlag (oder die Umschläge) dann von der Nadel fallen gelassen (deshalb der Name ‚Fallmasche‘). Die Maschen davor und dahinter ziehen sich durch die frei gewordene extra Fadenlänge in die Länge. Je mehr Umschläge man arbeitet, desto länger werden die Fallmaschen.


Man kann auch Fallmaschen unterschiedlicher Länge kombinieren. Das kann dann z.B. so aussehen:

Fallmaschen stricken

Die Anleitung dazu findest Du bei den Strickmustern unter Wellenmuster.

einfacher Umschlag

Für einen einfachen Umschlag wird der Faden einmal von vorne nach hinten über die rechte Nadel gelegt. Danach weiter nach Anleitung stricken. In der Rückreihe werden Umschläge wie normale Maschen gestrickt; dadurch entsteht dann ein Loch.

Wenn kein Loch entstehen soll, muss der Umschlag in der Rückreihe verschränkt abgestrickt werden.

mehrfacher Umschlag

Für einen zwei- oder dreifachen Umschlag wird der Faden zwei- oder dreimal um die rechte Nadel gewickelt. Diese Umschläge werden oft in der Rückreihe wieder fallen gelassen, sodass durch die extra Fadenlänge langgezogene Maschen entstehen.

Das Halbpatentmuster ist etwas einfacher zu stricken als das Patentmuster und verbraucht etwas weniger Garn. Auch beim Halbpatentmuster sehen Vorder- und Rückseite gleich aus.

Halbpatent

Strickanleitung für Halbpatentmuster

Es gibt verschiedene Methoden, Halbpatent zu stricken. Die einfachste, die auch oben abgebildtet ist, kommt ganz ohne Umschläge oder tiefer gestochene Maschen aus.

Meiner Ansicht nach lässt sich das Strickbild nicht von den komplizierter gestrickten Varianten unterscheiden. Weil mich jetzt aber schon mehrere Leute auf das sog. „Schummelpatent“ angesprochen haben, gibt es weiter unten auch noch die anderen Varianten. Probier‘ es einfach mal aus und entscheide dann selbst, welche Methode Dir am Besten gefällt.

Halbpatent – Variante 1

Maschenzahl teilbar durch 4, plus zwei Randmaschen

Hinreihe: Randmasche, *3 Maschen rechts, 1 Masche links stricken, ab * stets wiederholen, enden mit einer Randmasche

Rückreihe: Randmasche, *2 Maschen rechts, 1 Masche links, 1 Masche rechts stricken, ab * stets wiederholen, enden mit einer Randmasche

Diese beiden Reihen stets wiederholen.

Halbpatent – Variante 2

gerade Maschenzahl

Hinreihe: Randmasche, * ein Umschlag, eine Masche links abheben, eine Masche rechts stricken, ab * stets wiederholen, enden mit einer Randmasche

Rückreihe: Randmasche, * eine Masche links stricken, die abgehobene M der Hinreihe zusammen mit dem Umschlag rechts abstricken, ab * stets wiederholen, enden mit einer Randmasche

Diese beiden Reihen stets wiederholen.

Halbpatent – Variante 3

gerade Maschenzahl

Hinreihe: Abwechselnd eine Masche links, eine Masche rechts stricken.

Rückreihe: abwechselnd eine tiefgestrickte rechte Masche, eine Masche links stricken. Dabei für die tiefgestrickte Masche in die Masche unter der rechten Masche stricken, die darüber liegende Masche löst sich dadurch auf.

Im Gegensatz zum Vollpatent, wo die Rückreihe stets wiederholt wird, werden beim Halbpatent beide Reihen stets wiederholt, also immer abwechselnd die Hin- und die Rückreihe gestrickt.

Strickstücke im Patentmuster sehen von beiden Seiten gleich aus und sind deutlich dicker als glatt rechts gestrickte.

Patentmuster

Strickanleitung für Patentmuster

gerade Maschenzahl

1. Reihe: abwechselnd eine Masche rechts, eine Masche links stricken bis zum Ende der Reihe.

2. Reihe: abwechselnd eine tiefgestrickte rechte Masche, eine Masche links stricken. Dabei für die tiefgestrickte Masche in die Masche unter der rechten Masche stricken, die darüber liegende Masche löst sich dadurch auf.

Die 2. Reihe stets wiederholen.


Es gibt viele verschiedene Arten, Wellenmuster zu stricken. Hier stelle ich eines aus Fallmaschen vor.

Wellenmuster stricken

Anleitung zum Wellenmuster stricken

Der Musterrapport geht über 12 Maschen, die Rückreihen (gerade Reihen) werden alle rechts gestrickt. Alle Umschläge werden in den Rückreihen fallen gelassen.

1. Reihe: rechte Maschen stricken
3. Reihe: * 1 Masche rechts, 2 Umschläge, 1 M rechts , 1 Umschlag, 1 M rechts, 1 Umschlag, 6 M rechts, 1 Masche re, 1 Umschlag, 1 M rechts, 1 Umschlag, 1 M rechts, 2 Umschläge; ab * stets wiederholen
5. Reihe: rechte Maschen stricken
7. Reihe: 3 Maschen rechts, 1 M rechts, 1 Umschlag, 1 M rechts, 1 Umschlag, 1 M rechts, 2 Umschläge, 1 M rechts, 2 Umschläge, 1 M rechts, 1 Umschlag, 1 M rechts, 1 Umschlag, 3 M rechts

Die 1.-7. Reihe stets wiederholen.


Frage: Können Sie mir erklären, wie ich meinen Wollbedarf ausrechnen kann, wenn im Strickmuster z.B. eine Wolle mit “LL=100/50g” angegeben ist und ich bei gleicher Nadelstärke gerne eine Wolle mit einer LL von beispielsweise 150m LL benutzen möchte?

Antwort: Wenn die Maschenproben der beiden Garne in etwa übereinstimmen, kann man das ganz leicht ausrechnen:

Wenn für die erste Wolle beispielsweise 400g (also 8x50g) als Bedarf angegeben sind, benötigt man bei einer Lauflänge von 100m/50g 8x 100m = 800m Garn.

Weil die zweite Wolle eine höhere Lauflänge hat, nämlich 150m/50g, braucht man von dieser Wolle entsprechend weniger: 800m/150m = 5,33. Also braucht man von der zweiten Wolle etwas mehr als fünf Knäule (in diesem Fall würde ich sechs Knäule kaufen).

Allgemein:

Wenn der Verbrauch für Garn A bekannt ist:

Verbrauch: X Knäule
Lauflänge: Y Meter pro Knäuel

Dann benötigt man X * Y Meter von Garn A.

Wenn man jetzt mit Garn B stricken will, und die Maschenproben der beiden Garne nicht wesentlich voneinander abweichen, kann man die Zahl der Knäule, die man von Garn B benötigt, folgendermaßen berechnen:

Lauflänge von Garn B: Z Meter pro Knäuel

Anzahl der benötigten Knäule von Garn B:

(X * Y) / Z

Im Zweifel immer lieber ein Knäuel zuviel kaufen: die meisten Wollgeschäfte nehmen unangebrochene Knäule gegen Vorlage des Kassenbons mehrere Wochen oder sogar Monate lang zurück.

Gerade für Strickanfänger ist die große Auswahl an verschiedenen Stricknadeln oft verwirrend. Dabei bleibt es zunächst einmal den persönlichen Vorlieben überlassen, ob man sich für gerade Nadeln oder Rundstricknadeln, für Nadeln aus Metall, Plastik, Holz oder Bambus entscheidet. Alle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile und eignen sich prinzipiell für jedes Strickprojekt.

Anders sieht das bei der Nadelstärke aus: Sie sollte abhängig vom Garn, vom geplanten Projekt und vom eigenen Strickstil gewählt werden. Stricknadeln sind relativ teuer, und oft auch noch vom Umtausch ausgeschlossen. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf ein paar Gedanken über die richtige Nadelgröße machen.

In Deutschland wird bei der Nadelstärke der Durchmesser der Nadel in Millimetern angegeben. Nadelstärke 5,5 bedeutet also zum Beispiel, dass meine Stricknadeln einen Durchmesser von 5,5mm haben. (In den USA funktioniert das System etwas anders. Eine Übersicht über europäische und amerikanische Nadelstärken findest Du in dieser Tabelle.) Die gängigsten Nadelstärken liegen zwischen 2 und 10; es gibt aber auch noch deutlich kleinere und größere Nadeln. (Die größten, die ich bisher gesehen habe, waren 20mm dick.)

Wie entscheide ich jetzt, welche Nadelstärke die richtige für mein Projekt ist? Zu beachten sind dabei die folgenden drei Dinge:

  1. die Garnstärke
  2. die eigene Maschenprobe
  3. das geplante Projekt

Die Garnstärke

Generell gilt: Je dicker das Garn, desto dicker die Nadel, mit der ich es verstricke. Dünnes Sockengarn z.B. wird meist mit Nadeln Stärke 2,5 verstrickt, dickes Effektgarn für Winterschals mit Stärke 8-10. In den meisten Fällen ist auf der Garnbanderole schon angegeben, welche Nadelstärke zu verwenden ist.

Dabei darf man sich aber nicht auf die Garndicke allein verlassen: viele Garne , die auf dem Knäuel gleich oder ähnlich dick aussehen, werden mit unterschiedlichen Nadelstärken verstrickt. Das liegt daran, dass verschiedene Materialien und verschieden verzwirnte Garne sich unterschiedlich verhalten, wenn sie erst einmal verstrickt sind.

Die eigene Maschenprobe

Dass auf den Banderolen meist nicht nur eine Stärke angegeben ist, sondern ein Bereich (z.B. 3,5-4,5) liegt daran, dass jeder von uns unterschiedlich strickt. Manche stricken lockerer, manche fester als andere. Oft hängt dies auch vom gerade zu strickenden Projekt ab: ich neige z.B. dazu, bei Fair-Isle-Strickerei deutlich lockerer zu stricken als bei einfarbigen Projekten.

Deshalb ist zusätzlich auch noch eine Maschenprobe auf der Banderole aufgedruckt. Diese gibt die Maschen- und Reihenzahl pro zehn Zentimeter an. Am sinnvollsten ist es, selbst eine Maschenprobe anzufertigen (wie das geht, habe ich hier beschrieben), um diese mit der Angabe auf der Banderole zu vergleichen. Wer mehr Maschen oder Reihen auf zehn Zentimeter gestrickt hat, als angegeben sind, nimmt größere Nadeln, wer weniger Maschen hat, sollte mit kleineren Nadeln stricken.

Wenn in einer Strickanleitung eine Maschenprobe angegeben ist, vergleicht man diese ebenfalls mit der selbst erstellten Maschenprobe. Dabei sollte man darauf achten, ob sich die Angaben in der Anleitung auf glatt rechts gestrickte Teile bezieht, oder ob über einem Muster gemessen wurde. Rippen- und Zopfmuster z.B. ziehen ein Strickstück in der Breite zusammen, kraus rechts Gestricktes ist in der Höhe kürzer als glatt rechts Gestricktes usw. Im Zweifel strickt man die Maschenprobe lieber in dem Muster, in dem auch das fertige Strickstück gearbeitet werden soll, und berechnet die nötige Maschenzahl selbst.

Das geplante Projekt

Bei manchen Projekten kann es sinnvoll sein, eine ganz andere Nadelstärke als empfohlen zu benutzen. Wenn ich z.B. mein Strickstück später filzen will, sollte es deutlich lockerer gestrickt sein als üblich. Für locker fallende Schals mit Fallmaschen werden ebenfalls größere Nadeln benutzt. Wenn ein Strickstück besonders fest werden soll, z.B. für eine Tasche, dann ist es sinnvoll, kleinere Nadeln zu nehmen. Es kann also durchaus sein, dass eine Anleitung ungewöhnlich große oder kleine Nadeln empfiehlt.

Je mehr Strickerfahrung man sammelt, desto besser lernt man einzuschätzen, welche Nadeln für welches Garn und welches Projekt am besten geeignet sind. Die eigene Maschenprobe ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel. Eine gute Idee ist es auch, alte Maschenproben aufzuheben und dabei zu vermerken, mit welchen Nadeln sie gestrickt wurde. So kann man beim nächsten Projekt mit dem gleichen Garn auf diese Information zurückgreifen.

Mit der Zeit kristallisiert sich bei vielen eine Vorliebe für bestimmte Nadelstärken heraus: Manche mögen die schnellen Erfolge, die sich mit dickem Garn und dicken Nadeln erzielen lassen, andere bevorzugen feine Nadeln für filigrane Lochmusterstrickereien. Bis du deine eigenen Vorlieben kennst, experimentiere einfach ein bisschen mit verschiedenen Stärken. Für den Anfang sind die mittleren Stärken (zwischen 3,5 und 6) ganz gut geeignet; ganz kleine und ganz große Nadeln sind etwas gewöhnungsbedürftiger.

Lass’ dich von Angaben auf Banderolen und in Strickanleitungen nicht ins Bockshorn jagen! Letztlich ist es deine Entscheidung, welche Nadelstärke du verwendest. Die wichtigste Regel ist auch hier: wenn das fertige Strickstück so aussieht wie gewünscht, dann ist es richtig.

Viel Spaß beim Stricken!

Be warned that when knitters run the world, coming up with one consistent system of needle sizing is going to be the first thing we address. —Stephanie Pearl-McPhee

metric system UK sizes US sizes
1,75mm 15 00
2mm 14 0
2,25mm 13 1
2,75mm 12 2
3mm 11
3,25mm 10 3
3,5mm 4
3,75mm 9 5
4mm 8 6
4,5mm 7 7
5mm 6 8
5,5mm 5 9
6mm 4 10
6,5mm 3 10½
7mm 2
7,5mm 1
8mm 0 11
9mm 00 13
10mm 000 15
12mm 17
16mm 19
19mm 35
25mm 50

Wer sich für japanische Nadelstärken interessiert, findet diese Seite bestimmt hilfreich: Japanese Knitting Basics

Wenn beim Stricken ein neues Knäuel angefangen werden muss, kann man sich das lästige Fäden-Vernähen später sparen, indem man die Fadenenden folgendermaßen verbindet:

Beide Enden werden auf ca. 5cm aufgedröselt (in zwei Fadenteile gespalten). Jeweils ein Fadenteil wird abgeschnitten. Jetzt beide (nur noch halb so dicken) Fadenenden übereinanderlegen und mit etwas Feuchtigkeit (Spucke geht gut) so lange zwischen den Handflächen zusammen rubbeln, bis sie miteinander verfilzt sind.

Voilà, aus zwei Fäden mach eins!

Das funktioniert allerdings nur bei Garnen mit hohem Wollanteil (so ab 75%), und natürlich nicht mit superwash- oder sonstwie filzfrei ausgerüsteter Wolle.

Um ein Knopfloch zu stricken, wird an der gewünschten Stelle ein Umschlag gemacht und die beiden darauffolgenden Maschen werden zusammen gestrickt. Der Umschlag wird in der folgenden Reihe wie eine normale Masche abgestrickt.

Das so entstandene Loch mag zu klein für den Knopf aussehen; meiner Erfahrung nach reichen diese Löcher aber für praktisch alle handelsüblichen Knöpfe aus. Sie haben außerdem den Vorteil, dass sie nicht noch extra verstärkt werden müssen.


Auf eine Rundstricknadel oder eine Nadel eines Nadelspiels werden fünf bis zehn Maschen aufgenommen (je nach gewünschter Breite der Kordel) und diese Maschen immer rechts stricken.

Um eine Strickkordel herzustellen wird die Arbeit nicht gewendet. Anstatt das Strickstück zu wenden, werden alle Maschen ans andere Ende der Nadel geschoben. Die Nadel wird wieder in die linke Hand genommen und das Garn um die Rückseite der Arbeit herum ans rechte Ende der Nadel geführt.

Nun wird eine neue Reihe gestrickt. Nach den ersten zwei Maschen einmal kräftig am Garn ziehen. Diese Reihe immer wiederholen, um die Kordel zu bilden. Nach einigen Reihen zieht sich die Arbeit zu einem Schlauch zusammen.

Hier gibt es eine kurze Animation dazu:

I-cord Animation

Warum das Ganze I-cord heißt? Weil es so einfach ist, dass auch der letzte Idiot das noch hinkriegt. Idiot-cord klingt bloß so unhöflich.

Bevor es mit dem Stricken losgeht, sollte eine Maschenprobe angefertigt werden, damit das Strickstück auch wirklich passt, wenn es fertig ist. Dafür wird mit Nadeln in der angegebenen Stärke und dem angegebenen Garn ein Probestück von etwa 12x12cm gestrickt. Dabei in dem Muster arbeiten, das bei der Maschenprobe angegeben ist! (Dies stimmt nicht immer mit dem Muster der Anleitung überein.)

Am genauesten ist es, diese Maschenprobe vor dem Ausmessen so zu behandeln, wie später auch das Strickstück behandelt wird: soll es z.B. ein Pullover werden, wird dieser später vermutlich in der Maschine gewaschen. Also wird auch die Maschenprobe vorher gewaschen, getrocknet und erst danach ausgemessen.

Bei vielen Garnen, die sich durchs Waschen nicht besonders verändern (z.B. Wolle-Acryl-Gemische), reicht es allerdings aus, die Maschenprobe leicht anzufeuchten, zu spannen (z.B. auf dem Bügelbrett), trocknen zu lassen und dann zu messen.

Dabei werden in der Mitte der Maschenprobe 10 x 10cm ausgemessen. Jetzt wird abgezählt, wieviele Maschen auf 10cm Breite und wieviele Reihen auf 10cm Höhe vorhanden sind. Stimmt die Zahl mit der angegebenen Maschenprobe überein, kann es jetzt schon mit dem Stricken losgehen.

Hat man weniger Maschen/ Reihen, als angegeben, dann ist die Maschenprobe zu locker gestrickt, und sollte mit dünneren Nadeln (0,5-1mm kleinerer Durchmesser) noch einmal gestrickt werden. Bei mehr Maschen/ Reihen als angegeben strickt man die Maschenprobe mit dickeren Nadeln (0,5-1mm) noch einmal.

Manchmal stimmt zwar die Maschenzahl mit der Anleitung überein, aber die Reihenzahl nicht (oder umgekehrt). Meistens ist es wichtiger, dass die Maschenzahl korrekt ist. Ein Blick in die Anleitung verrät schnell, wie wichtig die korrekte Reihenzahl ist:

Steht dort häufig so etwas wie: „Nach 10cm …“ oder „In 45cm Höhe …“, dann darf die Reihenzahl der Maschenprobe ruhig etwas abweichen, und man richtet sich dafür nach den Zentimeterangaben. Liest man allerdings Anweisungen wie „10x in jeder 4. Reihe …“, dann sollte die Reihenzahl der Maschenprobe möglichst genau mit der angegebenen Zahl übereinstimmen – sonst muss man die Anweisungen der Anleitungen der eigenen Maschenprobe entsprechend umrechnen.

Wenn es eine Naturfaser ist, die verstrickt wird, kann man beim Spannen vor dem Zusammennähen ein bisschen mogeln, indem man das Strickstück in der Länge stärker spannt als in der Breite (oder umgekehrt). Damit kann man ausgleichen, dass man mehr Reihen (oder Maschen) auf 10cm hat als angegeben. Weniger Reihen (oder Maschen) lassen sich natürlich schlecht “wegmogeln”. 😉

Das Umrechnen ist aber auch nicht besonders schwierig, falls die (Maschen- oder) Reihenzahl nicht übereinstimmt: Wenn in der Anleitung z.B. 22 Reihen angegeben sind auf 10cm, und ich habe 24 Reihen, dann stricke ich statt 22 angegebenen Reihen eben 24, statt 11 angegebenen Reihen 12 usw., das heisst, ich teile die angegebene Reihenzahl durch 22 (Reihen aus der Maschenprobe in der Anleitung) und nehme das Ergebnis mal 24 (Reihen aus der eigenen Maschenprobe). Wenn eine krumme Zahl rauskommt, wird gerundet: 3,2 Reihen = 3 Reihen; 4,7 Reihen = 5 Reihen.

Natürlich zwingt Dich niemand, eine Maschenprobe zu stricken. Dann beschwer‘ Dich aber bitte auch nicht, wenn der Pulli nachher nicht passt.


Strickanleitungen auf deutsch:

Free Knitting Patterns (Strickanleitungen auf englisch):

Looking for free toy patterns? Check this page: knitting and crochet toy patterns!

Eine Masche verschränkt abzustricken bedeutet, nicht in das vordere, sondern in das hintere Maschenglied einzustechen, und zwar bei rechten Maschen von rechts nach links, und bei linken Maschen von links nach rechts.

kostenlose Anleitungen:

Anleitungen auf Englisch

Rectangular Stoles

Triangular Shawls

Scarves

Socken stricke ich persönlich am liebsten mit einem Bambusnadelspiel in 2mm Stärke, und mit filzfreiem Sockengarn mit mindestens 75% Schurwollanteil.

Bei Strickmasche gibt es eine Anleitung zum Socken stricken von oben: Socken stricken leicht gemacht und eine Anleitung für Kindersocken, die von der Spitze her gestrickt werden: Kindersocken stricken.

Für Leute, die es etwas anspruchsvoller mögen, ist vielleicht bei den folgenden Anleitungen etwas dabei:

Sockenstrickanleitungen:

knitting patterns for socks:

knitted toys

crochet patterns/ amigurumi

Caramel Cable: Mütze mit Zopfmuster

english view this pattern in English

Material

Hinweis zum Garnverbrauch: Ich habe nicht die ganzen zwei Knäule verbraucht, sondern insgesamt nur 70g. Das entspricht ca. 168m (falls Ihr mit anderer Wolle in der gleichen Stärke stricken wollt).

Fertige Größe

Die fertige Mütze sitzt bei mir (mit Hutgröße 56) knapp, ist aber noch angenehm zu tragen. Mit Nadeln Stärke 4mm gestrickt passt die Mütze sicher auch auf größere Köpfe.

Maschenprobe

Mit Nadelstärke 3,5mm glatt rechts gestrickt ergeben 22 Maschen und 30 Reihen jeweils 10cm.

Ãœber dem Zopfmuster aus Diagramm B (leicht gedehnt gemessen) ergeben 32 Maschen 10cm.

Abkürzungen

Right Twist
Beim kleinen Zopfmuster werden nur zwei Maschen miteinander verkreuzt, und zwar so:

Zwei Maschen rechts zusammen stricken, aber auf der linken Nadel belassen. Jetzt die rechte der beiden Maschen nochmals rechts abstricken, beide Maschen von der linken Nadel gleiten lassen. In der Anleitung steht an dieser Stelle als Abkürzung „RT„.

Zopfmuster
Für den großen Zopf 4 Maschen auf eine Hilfsnadel hinter die Arbeit legen, die folgenden 4 Maschen rechts abstricken, nun die 4 Maschen der Hilfsnadel rechts abstricken. In der Anleitung steht an dieser Stelle als Abkürzung „4×4-Zopf„.

Weiter oben werden Maschen abgenommen, wodurch der Zopf schmaler wird. Steht in der Anleitung 3×3-Zopf, werden nur 3 Maschen auf die Hilfsnadel gelegt und die folgenden 3 Maschen rechts abgestrickt; beim 2×2-Zopf jeweils nur 2 Maschen.

SSK
SSK steht für „slip, slip, knit“ und bildet eine Abnahme, die sich nach links neigt (als Gegenstück zu „2 Maschen rechts zusammen stricken“).

Beim SSK zuerst zwei Maschen nacheinander wie zum Rechts-Stricken abheben. Dann mit der linken Nadel von links nach rechts durch beide Maschen gleichzeitig stechen und mit der rechten Nadel den Faden von hinten durch beide Maschen durchholen.

Anleitung

126 Maschen mit Nadeln Stärke 3,5mm anschlagen. Maschen gleichmäßig auf vier Nadeln verteilen und zur Runde schließen. Rundenanfang markieren.

Runde 1: *2 Maschen rechts, 1 Masche links stricken*
(die Anweisungen zwischen den beiden * bis zum Ende der Runde stets wiederholen; dies gilt auch für die folgenden Runden)

Runde 2: *4x (2 Maschen rechts, 1 Masche links stricken), RT, 1 Masche links, 2 Maschen rechts, 1 Masche links stricken*

Für das Bündchen die ersten beiden Runden noch vier mal wiederholen. (=10 Runden Bündchen)

Diagramm A

Diagramm A
Die Legende zu den Diagrammen findet Ihr am Ende der Anleitung.

Runde 11, 13, 15 und 17: *8 Maschen rechts, 4 Maschen links, 2 Maschen rechts, 4 Maschen links stricken*

Runde 12: *4×4-Zopf, 4 Maschen links stricken, RT, 4 Maschen links stricken*

Runde 14, 16 und 18: *8 Maschen rechts, 4 Maschen links, RT, 4 Maschen links stricken*

Die 11.-18. Runde noch drei Mal wiederholen. (=42 Reihen inkl. Bündchen)

Diagramm B

Diagramm B

Runde 43:
*8 Maschen rechts stricken, 2 Maschen links zusammen stricken, 2 Maschen links, 2 Maschen rechts, 2 Maschen links, 2 Maschen links zusammen stricken* (=112 Maschen)

Runde 44:
*4×4-Zopf, 3 Maschen links stricken, RT, 3 Maschen links stricken*

Runde 45, 47 und 49:
*8 Maschen rechts, 3 Maschen links, 2 Maschen rechts; 3 Maschen links stricken*

Runde 46, 48 und 50:
*8 Maschen rechts, 3 Maschen links, RT, 3 Maschen links stricken*

Runde 51:
*2 Maschen rechts stricken, SSK, 2 Maschen rechts zusammen stricken, 2 Maschen rechts, 3 Maschen links, 2 Maschen rechts, 3 Maschen links stricken* (=98 Maschen)

Runde 52:
*3×3-Zopf, 3 Maschen links stricken, RT, 3 Maschen links stricken*

Runde 53 und 55:
*6 Maschen rechts, 3 Maschen links, 2 Maschen rechts, 3 Maschen links stricken*

Runde 54 und 56:
*6 Maschen rechts, 3 Maschen links, RT, 3 Maschen links stricken*

Runde 57:
*6 Maschen rechts, 2 Maschen links zusammen stricken, 1 Masche links, 2 Maschen rechts, 1 Masche links, 2 Maschen links zusammen stricken* (=84 Maschen)

Runde 58: *3×3-Zopf, 2 Maschen links, RT, 2 Maschen links stricken*

Runde 59 und 61:
*6 Maschen rechts, 2 Maschen links, 2 Maschen rechts, 2 Maschen links stricken*

Runde 60 und 62:
*6 Maschen rechts, 2 Maschen links, RT, 2 Maschen links stricken*

Runde 63:
*1 Masche rechts stricken, SSK, 2 Maschen rechts zusammen stricken, 1 Masche rechts, 2 Maschen links, 2 Maschen rechts, 2 Maschen links stricken* (=70 Maschen)

Runde 64:
*2×2-Zopf, 2 Maschen links, RT, 2 Maschen links stricken*

Runde 65:
*4 Maschen rechts, 2 Maschen links, 2 Maschen rechts, 2 Maschen links stricken*

Runde 66:
*4 Maschen rechts, 2 Maschen links, RT , 2 Maschen links stricken*

Runde 67:
*4 Maschen rechts, 2 Maschen links zusammen stricken, 2 Maschen rechts zusammen stricken, 2 Maschen links zusammen stricken* (=49 Maschen)

Runde 68:
*2×2-Zopf, 1 Masche links, 1 Masche rechts, 1 Masche links stricken*

Runde 69:
*4 Maschen rechts, 1 Masche links, 1 Masche rechts, 1 Masche links stricken*

Runde 70:
1 Masche rechts stricken, *2 Maschen rechts zusammen stricken* (=25 Maschen)

Runde 71:
1 Masche rechts stricken, *2 Maschen rechts zusammen stricken* (=13 Maschen)

Diagramm C

Diagramm C

Fertigstellung

Den Arbeitsfaden auf ca. 20cm abschneiden und mit einer Stopfnadel durch die verbleibenden 13 Maschen ziehen. Faden fest anziehen und auf der Innenseite der Mütze vernähen.

Anfangsfaden ebenfalls innen vernähen.

Caramel Cable von oben

Legende zu den Diagrammen
Die schwarzen Kästchen sind nur Platzhalter an Stellen, an denen Maschen abgenommen wurden – die Runde hat dort weniger Maschen als die Runden zuvor.